Freitag, 27. März 2009

Onlineshop und eShops

Als man in den 1960er Jahren ernsthaft mit dem Experimentieren im Internet anfing, hätte man sich wohl noch nicht erträumen lassen, dass ein Verbraucher eines Tages nicht einmal mehr aus dem Haus gehen muss, um an Gebrauchs- und Verbrauchsgüter zu kommen, sondern alles in einem eShop einkaufen kann. Auch in den 1970er und 1980er Jahren erschien dies noch unvorstellbar. In den späten 1980er Jahren jedoch gingen die ersten Unternehmen mit einer eigenen Webseite online, wobei diese Form eher noch an eine Art Visitenkarte erinnerte, als an einen Onlineshop. Vorgestellt wurden zwar vereinzelt auch schon die Produkte, aber das Entscheidende, was einen eShop ausmacht heute – die Warenkorbfunktion – fehlte zu diesem Zeitpunkt noch gänzlich. Erst parallel zu der Entwicklung im Softwarebereich war es Unternehmen überhaupt erst möglich einen shop mit ihren Produkten auf der bereits schon vorhandenen Webseite zu integrieren.
Als in den 1990er Jahren, insbesondere ab deren Mitte, immer mehr private Haushalte sich PC und auch Internet anschafften, war es nun auch für die Unternehmen Zeit im Internet in die Offensive zu gehen. Ein Unternehmen nach dem anderen integrierte dann auch einen eigenen Onlineshop. Zwar fehlte es zu diesem Zeitpunkt auch noch an der „gewissen Optik“, sprich der bildlichen Darstellung von Produkten, aber immerhin war es schon möglich ausführliche Beschreibungen in einem shop zu integrieren. Plötzlich ging aber alles Schlag auf Schlag mit der Entwicklung von Shopsoftwarelösungen. Heute hat ein Unternehmen eine große Zahl von Möglichkeiten seine Produkte in einem Onlineshop zu präsentieren. Heute kann man sich ein Produkt in einer gut aufgelösten 3D Auflösung ansehen und auch in einer Rundumansicht ausgiebig betrachten, bevor man sich zum Kauf dieses Produktes entscheidet.

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